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Kuba - Sozialismus unter Palmen - Bildungsurlaub

Weltweit gibt es bei vielen mit dem Sozialismus verbundenen Menschen einen "Mythos Kuba". Das kubanische Staatswesen wird als ein(ziger) gelungener Versuch des Sozialismus gesehen, der Vorbildcharakter nicht nur für die "Dritte Welt" habe und den es zu verteidigen gelte.
Mittlerweile stehen die Zeichen auf Öffnung, da Kuba und die USA ihre diplomatischen Beziehungen wieder aufnehmen. 2014 gaben sich der amerikanische Präsident Barack Obama und der kubanische Staatschef Raúl Castro die Hand, und beide Staaten eröffneten jeweils ihre Botschaften im anderen Land wieder.
"Guten Tag. Heute ändern die Vereinigten Staaten von Amerika ihre Beziehungen zum kubanischen Volk", mit diesem einen Satz beendete US-Präsident Barack Obama im Dezember 2014 die diplomatische Eiszeit zwischen Kuba und den USA. Ein historischer Schritt, der die Lage auf der Karibikinsel von einem Tag auf den anderen veränderte.
Die Reisebeschränkungen für US-Bürger wurden seither gelockert und auch Gruppenbesuche genehmigt. Ausgehend von Obamas bedeutungsschweren Worten, setzte ein wahrer Run auf die Karibikinsel ein.
Der historische Handschlag, dem eine über 50 jährige Feindschaft vorausging, die 1959 mit dem Sieg der kubanischen Revolution begann scheint damit beendet zu sein. Als zusätzliche Geste strichen Ende Mai 2015 die USA Kuba von der US-Terrorliste. Damit fiel ein weiteres Hindernis für die im Dezember 2014 begonnene diplomatische Annäherung.
Die ersten Boten der Marktwirtschaft sind bereits da. Der jüngste Sohn von Che Guevara bietet luxuriöse Rundfahrten mit Harley-Davidson-Motorrädern über die Insel an. Seine Reiseagentur nennt sich "La Poderosa", so wie das Motorrad, auf dem einst der junge Che Lateinamerika bereiste. Öffnung oder Ausverkauf? Annäherung oder Vereinnahmung? Patria o muerte?
Warum hat das kubanische Modell große Sympathien in weiten Teilen Süd- und Mittelamerikas? Was macht den kubanischen Sozialismus aus? Ist Sozialismus in einem Lande überhaupt überlebensfähig? Muss ein solches Modell nicht zwangsläufig in einer Diktatur münden?
In diesem Seminar soll der Geschichte Kubas seit der Revolution nachgezeichnet werden. Von der Revolution 1959, das Embargo der USA ab 1960, die Raketenkrise 1962, der Zerfall der Sowjetunion und die Wirtschaftskrise nach 1990 bis hin zur Aufhebung des US - Embargos 2014 spannt sich der Bogen der Geschichte. Nicht vernachlässigt werden sollen das politisches System, die Wirtschafts- und Gesellschaftsordnung sowie die Lage der Menschenrechte auf Kuba.

Seminarzeiten:

  • Wochenseminare beginnen in der Regel am Montag um 11 Uhr und enden am Freitag zwischen 13 und 15 Uhr.
  • Wochenendseminare beginnen am Freitag in der Regel mit dem Abendessen um 18 Uhr und enden am Sonntag um 15 Uhr.
  • Die verbindlichen Zeiten entnehmen Sie bitte dem ausführlichen Seminarprogramm, das Ihnen nach der Anmeldung zugeht.
Förderungsart: Bildungsurlaub (Bildungsfreistellung) i
Sonstiges Merkmal: Mit Unterkunft (Kursmerkmal)

Zeiten, Orte

Für dieses Angebot ist momentan eine Zeit bzw. Ort bekannt:

ZeitenDauerArtPreisOrt, BemerkungenAng.-Nr.
25.09.17 - 29.09.17
11:00 - 15:00 Uhr
5 Tage Ganztägig
Bildungsurlaub
Mo., Di., Mi., Do. und Fr.
149 €
incl. Verpflegung und Übernachtung im DZ (EZ: 10 €/Nacht)
Schweizer Str. 58
23714 Malente
65
Anbieteradresse
Gustav-Heinemann-Bildungsstätte
Schweizer Straße 58
23714 Malente
Tel: 04523-880970
Fax: 04523-8809728
Kontakt: Claudia Burgdorf
www.heinemann-bildungsstaette..
cb@heinemann-bildungsstaette.de

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Allgemeine Fragen zur Weiterbildung
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