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KREML Kulturhaus

Rechtsform: Verein gemeinnützig, gegründet 1997, Leitung: Thomas Scheffler

Pädagogische Leitgedanken-Gelungenes Lernen

Weiterbildung ist heute aus der Perspektive des Lernenden das Bemühen, durhc Lehr-/Lernprozesse unproblematische Situationen des Erkennens, des Interesses und des Handeln in einer immer problematischer werdenden Lebenswelt herzustellen, sei es in der privaten, beruflichen oder sozialen Welt des Einzelnen.
Weiterbildung wird demgemäß im KREML Kulturhaus aus einer teilnehmerorientierten, situations- und adressatennahen Perspektive gesehen, dies in der Form, dass Weiterbildung in der strategischen Perspektive eines umfassenden lebenslangen Lernens der Oberbegriff für jede Kompetenzentwicklung als Resultat informations-und erfahrungsverarbeitender Lernprozesse nach einer ersten Bildungsphase ist.

Für den pädagogischen Umfang mit Jugendlichen, jungen Erwachsenen und Erwachsenen folgt daraus das Bemühen des KREML Kulturhauses, die Bildungsangebote an der Lebenswelt und den Lebenszusammenhängen sowie der Selbstbestimmungsfähigkeit der potentiellen Teilnehmer und Teilnehmerinnen auszurichten. Damit wird den Erwachsenen zum einen eine aktive, partizipative und emanzipative Rolle im pädagogischen Prozess zugestanden, zum anderen soll das den Erwachsenen pädagogisch Abverlangte im Horizont der von ihnen thematisierten Lebensweltbereiche stehen und auf konkretes Handeln beziehbar sein. Im Durchgang durch verschiedene Lebenslagen und situationen liegt das Ziel darin, den persönlichen Verstehens-
und Verantwortungshorizont sowie das Aktions- und Verhaltensrepertoire des Einzelnen in einer komplexen Welt ständig zu erweitern. Bedingung dafür ist, dass alle Beteiligten mit ihren je subjekttiven Erfahrungen und Fähigkeiten in ihrer Ganzheit ernst genommen werden, letztlich um sie darin zu bestärken, selbst Probleme zu erkennen und selbst Suchwege zu bestimmen, die zu ihrer Lösung führen können. Der/Die erwachsenene Teilnehmer/Teilnehmerin als Subjekt eigener Lernprozesse-eine mögliche Form des ander(e)s lernen.

Ausgangspunkt zu "gelungenem" Lernen sind Interesse und Neugier der Teilnehmenden. Freiwilligkeit ist eine wichtige Voraussetzung. Lernen gilt letztendlich dann als gelungen, wenn die Teilnehmenden durch den Besuch der Veranstaltungen für sich eigene persönliche,kreative und innovative Veränderungen überlegen und diese dann auch schrittweise reflektierend umsetzen. Lernen bedeutet in diesem Zusammenhang weniger Wissenstransfer, als vielmehr selbständiges Aneignen des Wissens durch die Teilnehmenden , was letztendlich zu Bildung führt (Wissensdekonstruktion und neukonstruktion durch Andocken an individuell vorhandene Wissens- und Bildungspotentiale). Da Lernen als ganzheitlicher Prozess gesehen wird, hat die Einbeziehung aller Sinne, der körperlichen und der seelischen Ebene eine unterstützende Funktion. Damit werden zugleich unterschiedliche Lerntypen angesprochen. Lernen durch Weiterentwicklung im Dreiklang von Fühlen, Denken und Handeln entspricht dem Bildungsverständnis im KREML Kulturhaus.

Geschlechtergerechtigkeit wird heute mit dem Begriff des Gender Mainstreaming beschrieben. Gender Mainstreaming hat sich in unserem Haus im Rahmen typischer Entwicklungslinien soziokultureller Zentren permanent fortenwickelt. Dem tragen wir sowohl auf der Ebene der Organisation (partitäische Stellenbesetzungen) wie auch in der konkreten Bildungsarbeit(frauenspezifische Veranstaltungen) Rechung.

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Anbieteradresse
KREML Kulturhaus
Burgschwalbacher Str. 8
65623 Hahnstätten-Zollhaus
Tel: 06430-929724
Fax: 06430-9292721
Kontakt: T.Scheffler/S. Löhr, Montag bis Freitag 09:00-12:00 Uhr
www.kreml-kulturhaus.de
info@kreml-kulturhaus.de
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Anbieternummer: 6151
Erstellt: 29.07.10, Geändert: 27.11.15