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Holzfachschule Bad Wildungen gGmbH

Rechtsform: Verein gemeinnützig, gegründet 1939

Holzfachschule als Bildungs- und Informationszentrum

Die Holzfachschule Bad Wildungen bietet der Holzwirtschaft kompetente Aus- und Weiterbildung

Aus- und Weiterbildung wird in allen betrieblichen Ebenen einen immer höheren Stellenwert bekommen. Die Internationalisierung der Märkte und die in immer kürzeren Zeitabständen rasant fortschreitende Technik verlangen von allen Mitarbeitern jeder Funktionsebene eine solide Grundausbildung sowie eine umfassende Weiterbildung. Das liegt im Interesse der Unternehmer, aber auch vor allem im eigenen Interesse der Mitarbeiter, die mit diesen Maßnahmen letztlich ihren Arbeitsplatz sichern. Das Ausschöpfen aller technischen und wirtschaftlichen Möglichkeiten wird für jedes Unternehmen überlebensnotwendig. Investitionen in "Humankapital", wie es Bildungsmaßnahmen darstellen, führen zur Motivation der Mitarbeiter und damit zu besserer Nutzung vorhandener Techniken, zu höherer Qualität und damit zur Steigerung des Gewinns. Die Holzfachschule Bad Wildungen bietet in diesem Sinne für die Holzwirtschaft ein sehr umfassendes Bildungsangebot.

Seit über 300 Jahren werden die heilkräftigen Quellen in und um Bad Wildungen genutzt. Die zweitgrößte Kurstadt Deutschlands präsentiert sich mit einer Mischung aus mittelalterlicher Romantik und Gebäuden aus der Gründerzeit, der Jahrhundertwende und des Jugendstils. Sie liegt inmitten einer ländlichen Umgebung im Feriengebiet Waldeck mit einem vielseitigen Freizeitangebot für Wanderer und Wassersportler. Ausgedehnte, hügelige Waldgebiete und der Ederstausee laden ein. Das "Hessische Staatsbad" bietet außerdem ein überaus reiches kulturelles Angebot, daß selbst wesentlich größeren Städten zur Ehre gereichen würde. Am nördlichen Stadtrand von Bad Wildungen befindet sich die Holzfachschule auf einem großzügigen parkähnlichen Gelände.

Geschichtliches
Als zentrale Berufsschule für Sägewerker wurde die Holzfachschule Bad Wildungen am 10. April 1953 eingeweiht. Sie war die Nachfolgerin der "Berufserziehungsstätte Sägewerke e.V. Berleburg", die im August 1942 noch während des Krieges eröffnet worden war. In Bad Wildungen wurden neben vier Unterrichtsgebäuden mit angeschlossenem Internat, ein Lehrsägewerk sowie der Verwaltungsbau mit Küche und Speisesaal errichtet. Ursprünglich wurden Lehrgänge für Gatterführer und Sägenschärfer abgehalten, aber auch für Beschäftigte in Betriebsbereichen Rundholz, Schnittholz und Holztrocknung. Heute präsentiert sich die moderne Holzfachschule als Bildungs- und Informationszentrum der gesamten Holzwirtschaft mit einem der umfangreichsten Aus- und Weiterbildungsangebote für Handwerk und Industrie in Deutschland.

Qualitätsmanagement / Netzwerke
Die Holzfachschule ist als privatwirtschaftliche Bildungseinrichtung in besonderer Weise der Qualitätsentwicklung ihrer Leistungen verpflichtet. Die wesentlichen Prozesse und Verfahren werden durch Maßnahmen des Qualitätsmanagements unterstützt und gesteuert. Neben der im QM- System festgeschriebenen Erhebung der Kundenzufriedenheit steht die kontinuierliche Weiterentwicklung der Bildungsangebote im Mittelpunkt der QM- Bemühungen.

In diesem Zusammenhang ist die Holzfachschule Mitglied im Verbund Weiterbildung Hessen
und bietet als zertifizierte Einrichtung nach AZWV, zugelassene Bildungsmaßnahmen für die Agentur für Arbeit an.

Gebäude und Einrichtungen
Rund 15 Einzelgebäude sind auf dem etwa 45000 m² großen Areal verteilt, das mit viel Grün aufgelockert ist und erhebliche Erweiterungsreserven der Schule beinhaltet. Insgesamt stehen 20 Lehrsäle, Computerräume, Zeichensäle und eine Aula für Gemeinschaftsveranstaltungen und als großer Tagungsraum für rund 200 Personen zur Verfügung. Das Lehrsägewerk mit Trockenkammer bildet den Kern für die Ausbildung in der Holzbearbeitung. Der Tischlereibereich mit insgesamt vier unabhängigen Maschinenräumen für den Parallelbetrieb einschließlich CNC-Bearbeitung umfasst drei separate Bankräume sowie eine Lackiererei für die Aus- und Weiterbildung in der Holzverarbeitung. Die Bundesfachschule für den Modellbau innerhalb der Holzfachschule umfasst zwei komplette Maschinenräume inklusive aufwendiger CNC/CAD-Ausrüstung und angeschlossenem Bankraum. Zwischen dem Computerraum und allen CNC-Maschinen stehen Online-Verbindungen zur praktischen CNC-Umsetzung der Übungen vom Computer auf die Bearbeitungsmaschinen.

Eine komplette Schärferei für Schulungen und die Werkzeugpflege der Schule ergänzt die Einrichtung, ebenso eine Werkstatt für Metallbearbeitung.

Besonders stolz ist die Schule auf ihre vorbildliche, sehr umfangreiche Holzmuster-, Werkstoff- und Teilesammlung, die auch ein Kuriositätenkabinett für Wuchsbesonderheiten beinhaltet. Der Ausbau zu einem Holzmuseum wäre aufgrund des Umfanges an Exponaten überlegenswert.

Internat und Vollverpflegung
Für das leibliche Wohl ist gesorgt, denn die Schule verfügt über eine Mensa mit lobenswert guter und preiswerter Küche, außerdem über eine rustikal eingerichtete gemütliche Kantine, die abends geöffnet ist und eigenverantwortlich bewirtschaftet wird.

Dezentral auf neun Gebäude verteilt ist das Internat mit insgesamt 258 Betten für die Schüler, Studierenden und Tagungsteilnehmer. Es können Zimmer mit unterschiedlicher Ausstattung, je nach den individuellen Ansprüchen, gemietet werden. Auch stehen alle notwendigen Anschlüsse für Telefon und TV zur Verfügung. Zusätzlich kann Internet per Kabel oder Funk beantragt werden.

In fast allen Gebäuden sind Räume für die Kommunikation und Freizeitgestaltung vorhanden. Auch kommen sportliche Aktivitäten nicht zu kurz. Insgesamt vermittelt das gesamte Areal den Eindruck eines eigenen kleinen Dorfes mit Gewerbebetrieben.

Bildung und Information
Die Holzfachschule dient seit Beginn ihres Bestehens als Ersatzberufsschule für Auszubildende und Lehrlinge mit dem Ausbildungsziel Holzbearbeitungsmechaniker der Bereiche Sägeindustrie, Holzleimbau, Hobel- und Leistenwerke. Die Bildungseinrichtung ist staatlich anerkannte "Zentrale Berufsschule" für die Holzbearbeitung der Bundesländer Hessen, Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen, Bremen und Schleswig-Holstein. Überbetriebliche Ausbildungen werden für die Lehrberufe Tischler, Modellbauer und Holzkaufleute angeboten. Hinzu kommt ein Sonderkurs für die Anschauungsmodellbauer (ASMB). Weiterbildungslehrgänge für Facharbeiter vervollständigen das Ausbildungsangebot. Dazu gehören Kurse für Gatterführer, Sägen- und Werkzeugschärfer, Mitarbeiter in der Holztrocknung sowie Fachkurse für Laubschnittholz, Nadelschnittholz, freihändig Zeichnen, Treppenbau und viele andere Fachkurse mehr.

Einen wesentlichen Umfang des Ausbildungsangebotes bilden die Meistervorbereitungskurse für Industriemeister der Holzbe- und verarbeitung, für Tischlermeister und Modellbaumeister sowie technischer Kaufmann der Fachrichtung Holzwirtschaft. Seminare und Tagungen für Betriebsinhaber und Führungskräfte befassen sich mit Themen wie Kundenpsychologie/Verkaufserfolge, Persönlichkeitsentwicklung zur Führungskraft, Führungstechniken und Führungspsychologie, Verhandlungsführung, Management, Betriebsführung und Produktivität, Preisgestaltung im Tischlerhandwerk, um nur einige zu nennen.

Verbands- und Firmentagungen
Verbandstagungen auf Bundes- und Landesebene werden in den Räumen der Schule abgehalten.
Außerdem bieten sich Seminare für Betriebsinhaber und leitende Angestellte von Einzelunternehmern und von Zulieferbetrieben der Holzwirtschaft an.

Eine weitere Besonderheit im Leistungsangebot der Schule stellen fachbezogene Exkursionen dar, die von den Schülern und Studierenden gern genutzt werden.

Lehrer-Träger-Finanzen
Die 18 hauptamtlichen Lehrkräfte der Holzfachschule werden durch nebenamtliche Lehrer der örtlichen Berufsschule ergänzt. Für Seminar und Sonderlehrgänge sowie besondere Fachgebiete in der Meisterausbildung werden Referenten aus der Betriebsberatung und der Führungsebene der Holzwirtschaft und deren Zulieferbetriebe herangezogen.

Dies hat für die Teilnehmer der Lehrgänge den großen Vorteil, dass für alle Gebiete des Unterrichts und der Vorträge spezialisierte Fachleute zur Verfügung stehen, die in ihrem Bereich für den einzelnen Beruf vertiefte Kenntnisse und Fertigkeiten vermitteln können. Der Unterricht ist durch den Einsatz fachlich ausgewählter Dozenten ausgesprochen praxisorientiert, vielgestaltig und lebendig.

Träger der Fachschule ist ein eingetragener Verein mit ca. 200 Mitgliedern aus der gesamten Holzwirtschaft und deren Zulieferindustrie. Die Schule ist staatlich anerkannt und wird rein privatwirtschaftlich geführt.

Für den Berufsschulbereich gibt es öffentliche Zuschüsse, im Bereich der Fort- und Weiterbildung können von den Teilnehmern Zuschüsse vom Arbeitsamt und das "Meister-Bafög" beantragt werden.

Berufsaussichten
Unter Fachkräften, wie z.B. Tischlergesellen oder Meistern hat derjenige die besten Chancen auf einen guten Arbeitsplatz und mehr Einkommen, der mehr weiß. Besonders in der mittelständischen Holzwirtschaft besteht ein hoher Bedarf an qualifizierten Fach- und Führungskräften. Die Vorteile der Weiterbildung sind die Sicherung des Arbeitsplatzes, der berufliche und soziale Aufstieg und ein höheres Einkommen. Wer mehr weiß, wird geschätzt und anerkannt. Ein hohes Selbstbewusstsein führt zum beruflichen und privaten Erfolg. Die Fachschule bietet durchgängig über alle Fachbereiche hinweg eine praxisnahe Ausbildung, die in der Holzwirtschaft voll anerkannt wird.

Ausblick
Die Holzfachschule Bad Wildungen bietet mit ihrer modernen Ausstattung, dem umfangreichen praxisorientierten Aus- und Weiterbildungsprogramm und ihrem bewährten Team von Lehrkräften und Fachspezialisten beste Voraussetzungen für die gesamte Holzwirtschaft. Durch engen Praxisbezug über die Trägerschaft des eingetragenen Vereins einschließlich der Mitglieder der Holzwirtschaft und der Zulieferindustrie ist auf Dauer gewährleistet, dass nicht an der Praxis vorbei ausgebildet wird. Die Schule will als kompetentes Bildungs-, Informations- und Kommunikationszentrum für die Holzwirtschaft auftreten und ihre Leistungsfähigkeit durch eine intensive Öffentlichkeitsarbeit verstärkt nach außen tragen.

49 aktuelle Angebote

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Abschlüsse - aktuelle Angebote

Bachelor (Studium, 180, 210, 240 Leistungspunkte, 1 Kurs)  i 
Bachelor of Engineering (Studium, 1 Kurs)  i 
Holzbearbeiter/in (4 Kurse)  i 
Meister/in - Modellbau (PrüfO vom 27.12.12, 3 Kurse)  i 
Meister/in - Tischler/in (PrüfO vom 17.11.2011, 3 Kurse)  i 
Tischler/in (1 Kurs)  i 

Zertifikate - aktuelle Angebote

AdA-Schein (Ausbildung der Ausbilder, nach BBiG, AEVO vom 21.09.2009, 1 Kurs)  i 

Besondere Kursarten - aktuelle Angebote

BAföG (Meister Techniker u.a.) (AFBG, Aufstiegsfortbildungsförderungsgesetz, 8 Kurse zur Förderung)  i 
BAföG (Studenten) (1 Kurs zur Förderung)  i 

Anbieteradresse
Holzfachschule Bad Wildungen gGmbH
Auf der Roten Erde 9
34537 Bad Wildungen
Tel: 05621 7919-10
Fax: 05621 7919-88
Kontakt: Verwaltung, Mo-Do 07:15-17:00 Uhr Fr 07:15-12:45 Uhr
www.holzfachschule.de
info@holzfachschule.de
Qualitätsmerkmale
Prüsiegel
AZAV [Anbietermerkmal] i
Geprüfte Weiterbildungseinrichtung
Anbieternummer: 5845
Erstellt: 07.05.10, Geändert: 12.08.16